Schutz von Schülern und Studenten in Bildungseinrichtungen

Boon Edam Blog | Februar 2019

In der Geschäftswelt sind sich viele Menschen schon seit Langem der Tatsache bewusst, wie wichtig eine ganzheitliche Gebäudesicherheit ist. Sie setzen Personal und moderne Technologie ein, um den Personenfluss zu steuern und Ein- und Ausgänge zu schützen. Jetzt fordert auch der Bildungssektor dasselbe hohe Maß an Aufmerksamkeit und Sorgfalt.

Bereitstellen des größtmöglichen Schutz

Schulen, Universitäten und Hochschulen galten lange Zeit als sichere Umgebungen, in denen die Schüler und Studenten ihre Fähigkeiten entwickeln und weiterführende Kenntnisse erwerben können. Obwohl dies nach wie vor der Fall ist, trifft für sie leider ebenfalls die beunruhigende Tatsache zu, dass Gebäude aller Art zu Angriffszielen werden können.

In den letzten Jahren stellten wir eine steigende Anzahl von Angriffen auf Schul- und Hochschulgebäuden fest. Dies führt dazu, dass Verantwortliche nach neuen Lösungen suchen müssen, um die Menschen, die dort arbeiten und lernen, bestmöglich zu schützen. Deshalb findet man inzwischen in den Gebäuden auf dem Campusgelände, die von Studentenwohnheimen über Sportstadien bis hin zu zentralen Empfangsgebäuden reichen, gesicherte Eingänge aller Art. Jeder dieser Berührungspunkte mit der Außenwelt lässt sich mit einer Reihe von unterstützenden und schützenden Sicherheitsmaßnahmen ausstatten. Am Ende ist jedoch entscheidend, welches strategische Konzept die größtmögliche Sicherheit bieten kann.

Die Macht der Menschen

Inzwischen beauftragen viele Bildungseinrichtungen ihre Schüler und Studenten damit, die Haupteingänge als ersten Kontaktpunkt abzusichern. Sie beaufsichtigen die Zugänge, indem sie hinter Empfangstresen arbeiten oder sich an den Eingängen postieren. Es gibt flexible Möglichkeiten, Schüler- und Studententeams als Sicherheitspersonal einzusetzen. Entweder schützen sie die Eingänge rund um die Uhr oder nur während der Spitzenzeiten, wenn im betreffenden Bereich das höchste Personenaufkommen herrscht. Dabei können Schüler und Studenten zahlreiche Funktionen übernehmen. Hierzu zählen z.B. Eintragungen in ein Empfangsbuch, Registrieren von Besuchern, Ausschau halten nach verdächtigen Aktivitäten und Überprüfen von Zugangsberechtigungen, um nicht autorisierte Zutritte zu verhindern.

Jedoch müssen dabei einige Überlegungen getroffen werden, um sicherzustellen, dass die Eingänge nicht für potenzielle Zutritts- und Sicherheitsverstöße offen gelassen werden. Eine Absicherung durch Sicherheitspersonal stößt immer an ihre natürlichen Grenzen. Einerseits ist die ständige Präsenz von Sicherheitspersonal für die Absicherung des jeweiligen Bereichs unerlässlich. Andererseits können diese Mitarbeiter auch jederzeit krank werden, zu spät kommen oder im Urlaub sein. Das macht den Bereich potenziell unsicher und angreifbar, wenn dort keine anderen geeigneten Sicherheitsvorkehrungen existieren. 

Aber auch die menschliche Aufmerksamkeit und Konzentration ist zeitlich begrenzt und lässt sich nicht dauerhaft aufrechterhalten. Für Personen, die – insbesondere über längere Zeit hinweg – für die Absicherung eines Bereich mit hohem Personenaufkommen verantwortlich sind, kann es schwer sein, sich durchweg auf alle wichtigen Details zu konzentrieren, ohne von der Gesamtsituation überwältigt zu werden. Selbst in besonders ruhigen Bereichen kann es schwierig sein, sich nicht durch Technologie oder andere Personen ablenken zu lassen. Damit die Absicherung der Eingänge durch Schüler oder Studenten erfolgreich funktionieren kann, müssen diese durch geeignete Technologie und Vorrichtungen unterstützt werden.

Unterstützung durch Technologie

Um diese potenziellen Sicherheitslücken zu minimieren, können Bildungseinrichtungen auf eine Kombination aus Sicherheitspersonal und Sicherheitslösungen zurückgreifen, die Hand in Hand arbeiten. Aufgrund ihrer Flexibilität und vielseitigen Einsatzmöglichkeiten wird der Einsatz von Drehkreuzen in Schulgebäuden und Hochschuleinrichtungen immer beliebter. Drehkreuze sind mit zahlreichen fortschrittlichen Technologien ausgestattet. Diese erkennen potenzielle Sicherheitsverstöße wie Tailgating- und nicht autorisierte Zutrittsversuche und leiten gleichzeitig den Personenstrom. Darüber hinaus können Drehkreuze als sichtbare Abschreckung für potenzielle Angreifer dienen, die gezielt nach Sicherheitslücken suchen. Sie sind in hüfthohen Ausführungen erhältlich, die sehr gut in Empfangsbereichen funktionieren, sowie als personenhohe Varianten, die sich für Durchgänge im Außenbereich und Stadien eignen. Diese Technologie kann Einblicke liefern, wer einen bestimmten Bereich betreten oder verlassen hat und mit Alarmsignalen Personen identifizieren, die sich unbefugt Zutritt verschaffen wollen.

Drehkreuze und andere Zugangssysteme wie Sicherheitskarusselltüren werden für die jeweilige Einrichtung zu unentbehrlichen Bestandteilen einer umfassenden Zutrittskontrollstrategie. Beide Sicherheitsoptionen spielen eine wichtige Rolle, um die Risiken zu mindern, die aus dem Einsatz von Menschen als Sicherheitsmaßnahme resultieren. Diese Sicherheitsprodukte erlauben dem Sicherheitspersonal sich besser auf ihre Stärken in anderen Bereichen ihrer Tätigkeit zu konzentrieren, wie z.B. die gezielte Unterstützung von Besuchern. Und sie können dies stets in dem Bewusstsein tun, dass die Sicherheit vollumfänglich gewährleistet ist, ohne dass der Personenfluss eingeschränkt wird.  

Eine vielseitige Strategie

Durch den kombinierten Einsatz von sicheren Zutrittssystemen und engagiertem Aufsichtspersonal innerhalb einer Bildungseinrichtung lässt sich ein hohes Maß an Sicherheit für alle Personen gewährleisten, die dort arbeiten und lernen. Durch dieses Gleichgewicht aus sicherheitsbewusstem Personal gepaart mit den Vorteilen modernster Technologie profitieren Sie von den Vorzügen beider Methoden. Sie stellen gleichzeitig sicher, dass jede Person, die Ihr Gebäude oder Ihre Einrichtung betritt, am ersten Berührungspunkt nach wie vor auf eine Person trifft.  

Obwohl es nahezu unmöglich sein kann, alle potenziellen Sicherheits- und Zutrittsverstöße nicht nur in einer Bildungseinrichtung, sondern auch in jeder anderen erdenklichen Einrichtung zu unterbinden, gewährleistet die Einführung einer Strategie zur Risikominimierung, die auf alle verfügbaren Sicherheitsmaßnahmen zurückgreift, für alle Personen und Einrichtungsgegenstände, die sich in diesen Bereichen befinden, eine bestmögliche Sicherheit. 

Um mehr über unsere speziellen Erfahrungen im Bildungssektor zu erfahren, können Sie sich hier unsere Fallstudien für dieses Segment herunterladen oder sich dieses Video anschauen. Es zeigt, wie die Universität Utrecht ihren Eingang durch den Einsatz einer Karusselltür verbessert hat. Handeln Sie jetzt und erfahren Sie, wie wir Ihnen dabei helfen können, die Sicherheit Ihrer Schüler und Studenten zu gewährleisten. Kontaktieren Sie dazu noch heute ein Mitglied unseres Teams von erfahrenen Eingangsexperten.

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